ÜBER UNS

Die Auseinandersetzung mit dem Missbrauch von Tabakwaren, Alkohol, Medikamenten, Spiel- sowie Freizeitsüchten und illegalen Drogen stellt in den letzten Jahren eine vorrangige gesundheits- und gesellschaftspolitische Aufgabe (nicht nur in Deutschland) dar. Dies um so mehr, als insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen die Bereitschaft zum Gebrauch und Genuss von Rauschmitteln stetig steigt.
Noch immer aber fehlt es in vielen Bereichen an der angemessenen Haltung und erforderlichen Sensibilität für eine wirksame Prävention. Es fehlen geeignete Therapieplätze in ausreichender Zahl für suchtkranke Drogenkonsumenten im Jugendalter. In Einrichtungen der Jugendhilfe können sie in der Regel nicht angemessen behandelt werden. Ebenso wenig wie in Einrichtungen für Erwachsene, so dass sie häufig in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilungen großer Kliniken oder in unspezifischen Heimen untergebracht wurden und werden.

Aus diesen Gründen hat sich Ende der achtziger Jahre der Verein therapiehilfe e.v. in Zusammenarbeit mit der AOK und der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in Hamburg der Aufgabe angenommen, hier Abhilfe zu schaffen und als eine der ersten Einrichtungen für jüngste Drogenabhängige - das COME IN! - konzipiert und geschaffen. Das seit 1992 bestehende COME IN! gilt nicht nur aufgrund der an seiner Entstehung und der laufenden Finanzierung beteiligten Institutionen (Jugendbehörde, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger), sondern auch hinsichtlich der behandelten Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren nach wie vor als Modelleinrichtung.

Träger der Einrichtung ist der gemeinnützige Verein therapiehilfe e.v., der in einem psychosozialen Netzwerk für Drogenabhängige vielfältige Angebote vorhält.

Von der Begleitung auf der Szene über den Ausstieg bis zum endgültigen Aufbau eines Lebens ohne Drogen bietet therapiehilfe e.v. seit 1975 Beratung, Therapie und Nachsorge für ratsuchende und süchtige Menschen (legale und illegale Drogen, Jugendliche und Eltern) in Hamburg, Bremen und Schleswig Holstein mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe..
 

DU BIST NICHT ALLEIN  

DER PATE
Wenn Du her kommst, bekommst Du einen Paten oder eine Patin, der für Dich da ist, wenn es Dir schlecht geht oder wenn Du einfach mal reden willst. Am Anfang ist es gut zu wissen, dass da jemand ist, an den Du Dich halten kannst. Klar, es wird Dich manchmal nerven. So war es bei mir, aber man hat was davon und vielleicht wird daraus eine neue Freundschaft.

Rene, 16 Monate im COME IN!


BESUCH
Du kannst alle zwei Wochen von Deinen Eltern Besuch bekommen. Am Anfang habe ich mich nicht auf meine Besuche gefreut, da sie mir nicht wichtig waren. Nach einer Zeit konnte ich offener mit meiner Mutter reden. Der Kontakt hat sich dadurch verbessert und jetzt freue ich mich meine Mutter zu sehen. Später macht man Heimfahrten; Du kannst Deine Eltern besuchen und gucken, wie Du mit den alten Leuten und Orten klarkommst.  

Jeanne, 16 Monate im COME IN!