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Die Fachklinik COME IN! ist eine Fachklinik und Therapeutische Gemeinschaft zur Entwöhnung, Rehabilitation und Reintegration von suchtkranken Kindern und Jugendlichen. Die Behandlung gliedert sich bei gegebener Indikation in zwei Phasen und kann insgesamt bis zu 2 Jahren dauern.

In der bis zu 12 Monate dauernden medizinischen Rehabilitation wird die Aufhebung der somatischen, psychischen, sozialen, schulischen und beruflichen Defizite sowie die Stärkung von Selbsthilfekompetenzen angestrebt.

In der sich ggf. daran anschließenden, ebenfalls bis ca. einjährigen Reintegration wird mit psychosozialen und bei Bedarf heilpädagogischen Methoden ein Leben ohne Drogen erprobt, stabilisiert und auf eine frühestmögliche Wiedereingliederung in den gesellschaftlichen Bezugsrahmen hingearbeitet.

Die medizinische Rehabilitation, die „klassische“ Drogentherapie,  dauert in der Regel bis zu einem Jahr und konzentriert sich primär auf die Behandlung der Drogenabhängigkeit. In diesem Bereich stehen 20 Plätze zur Verfügung. Als Kostenträger für die Klienten kommen für die Behandlungsphase der medizinischen Rehabilitation hauptsächlich die Krankenkassen und ggf. die LVA in Betracht.

Die sich anschließende Reintegrationsphase (Heimunterbringung) zielt auf die frühestmögliche Wiedereingliederung in gesellschaftliche Bezugsrahmen. Sie arbeitet vornehmlich mit (heil-) pädagogischen Mitteln und bietet zehn KlientInnen Platz.

In die Reintegrationsphase werden i. d. Regel KlientInnen aus der medizinischen Rehabilitation der Fachklinik COME IN! aufgenommen.

Es ist jedoch auch der Einstieg aus anderen Therapieeinrichtungen nach abgeschlossener Behandlung möglich.
Nach unserer Erfahrung ist die Reintegrationsbehandlung für jugendliche oder jungerwachsene KlientInnen ein zusätzlicher weiterer wichtiger Schritt in die Verselbstständigung. Häufig reicht eine „klassische“ Nachsorgebehandlung für diese KlientInnen noch nicht aus. Kostenträger für die Reintegrationsphase sind primär die im KJHG vorgesehenen Träger der Jugendhilfe (Jugendämter, Sozialämter etc.).

Die (Re-)Integrationsphase ist umsetzungorientiert. Hier soll mit pädagogischen Mitteln die Abkehr von Drogenabhängigkeit, konsumierender Grundhaltung und unsozialem Verhalten in eine aktive und optimistische Lebenseinstellung gefördert und eingeübt werden.

In der Abschlussphase der Reintegrationsbehandlung ist es dann möglich, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen noch in geeignete Nachbetreuung wie z. B. ambulante Betreuung mit Selbsthilfeangeboten, zu vermitteln. In diesem Bereich haben wir in den letzten Jahren geeignete Kooperationspartner (LINK HAMBURGER KINDER- und JugendHilfe?????Dieter bzw Karin fragen) gefunden.

 

BILD?

DAS COME IN! ist in einer ehemaligen Villa, mit zwei Nebengebäuden und einer Mehrzweckhalle untergebracht.
Umgeben von einem großen parkähnlichen Garten, wohnen unsere Klienten in Zweibettzimmern. Frei von Drogen und Gewalt, bietet das Haus Schutz und Geborgenheit.

Aufgenommen werden12-18 jährige Drogenkonsumentinnen, (Alkohol, Cannabis, Crack, XTC, Heroin, Koks usw.), auch mit zusätzlichen anderen psychischen oder physischen Störungen. (Ausgenommen sind nur akut behandlungsbedürftige oder schwer körperlich behinderte Jugendliche).

Für eine Zukunft ohne Suchtdruck ist es wichtig, sich mit den psychischen und sozialen Bedingungen der eigenen Drogenabhängigkeit intensiv zu beschäftigen. Deshalb sind Psychotherapie und Erlebnispädagogik neben Bildung und kreativer Freizeit Behandlungsschwerpunkte. Die Angebote sind vielfältig und alltagsnah.

Auf der Basis geschlechtsspezifischer Angebote wird sexuelle Gewalt (ausgeübte und erfahrene) kritisch reflektiert. Die gemischtgeschlechtliche Belegung ermöglicht (mit therapeutischer Hilfe) die Ausein­andersetzung mit destruktiven Beziehungsmustern.

Im Rahmen eines strukturierten Tagesablaufes begleiten wir unsere Klientinnen beim Erlernen alltags- und lebenspraktischer Fähigkeiten während der gesamten Behandlungsdauer bis zur Selbstständigkeit.

Die Ziele der Behandlung sind:

  • Abstinenzfähigkeit

  • (Wieder)herstellung der Bildungs- und Erwerbsfähigkeit

  • Aufbau angemessener psychosozialer Bewältigungsstrategien

  • Schaffung einer sozialen Anbindung an ein drogenfreies Umfeld

Das COME IN! ist nach § 35 und § 36 BTMG anerkannt.

ES GEHT UM DEIN LEBEN 

FÜR EINE ZUKUNFT OHNE SUCHTDRUCK IST ES WICHTIG, SICH MIT DER EIGENEN DROGENABHÄNGIGKEIT ZU BESCHÄFTIGEN.

NO FUTURE ODER MEINE ZUKUNFT

Früher war mir alles egal, ich habe auf nichts Lust gehabt, weder Schule noch Arbeit. Doch zur Zeit mache ich meinen Realschulabschluss in Richtung Kaufmann. Im COME IN! habe ich gemerkt, ich habe keine Lust mehr vor der Polizei immer weglaufen zu müssen oder mit einem Bein im Knast zu sein. Ich will mein Geld in Zukunft legal verdienen.

Mein Ziel ist es, eine Ausbildung als Reiseverkehr soder Hotelkaufmann zu beginnen. Ich muss sagen das Leben gefällt mir, so wie es jetzt ist, recht gut.

Thorsten, 13 Monate im COME IN!